Dann backen wir uns halt den Frühling

 

Nach 6 Jahren Irland kann mich wettertechnisch eigentlich nicht mehr viel umhauen. Regen finde ich sogar ganz toll, wenn er nachts aufs (Dach)fenster tropft und man drinnen so richtig schön eingemummelt ist. In Irland wechselt das Wetter unglaublich schnell. Beim Aufstehen wird man beispielsweise von einem kräftigen Regenguss begrüsst, während man sich die Zähne putzt, fegt ein brausender Windstoss durchs halboffene Badezimmer-Fenster, und wenn man dann vor die Türe tritt, erwartet einem strahlender Sonnenschein. Diese schnellen Wechsel führen dazu, dass man weniger Dauerregen ausgesetzt ist als hier in der bergigen Heimat wo die Wolken hängen bleiben. Klar, so richtig tropisch warm wirds ins Irland nie, was zur Folge hat, dass sich viele Iren ab 24 Grad über die Hitze beschweren :-)

 

Ein erfrischender Regenguss ist zähflüssigen-grauen Nebelschwanden allemal vorzuziehen. Was mir zum diesjährigen Osterwetter einfällt, schreibe ich hier mal besser nicht. Irgendwie kriegt es der Frühling momentan nicht recht gebacken, dann versuchen wir es halt mal so:

 

Die Torte dazu verbringt die Nacht gut geschützt auf dem Balkon bevor sie dann frisch gekühlt verschenkt wird. Somit hat das ...Wetter doch einen Vorteil: Man muss sich keine Gedanken machen, ob das Gebackene im Kühlschrank Platz findet :-)

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