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Kochen wie die Schwaben

 

 

Kulinarischer Ausflug zu unseren nördlichen Nachbarn mit

 

Nonnenfürzle

 

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London calling

 

 

Hopping in and out off cake places

in the Englisch capital

 

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Weltbuchtag

 

Bücher sind einfach toll. Man kann sie fast überall hin mitnehmen, solange die Handtasche gross genug ist.

 

Man kann sich im Sommer mit einem dicken Roman auf den Balkon verziehen, einen grossen Krug voller Eistee auf dem Tisch, Beine hochlegen und die Welt um sich herum vergessen.

 

Im Winter macht man es sich gut eingemummelt auf dem Sofa gemütlich und greift unter der Wolldecke nach der nun heissen Teetasse. Herrlich. Funktioniert nur nicht mit skandinavischen Krimis die sind mir einfach zu düster, speziell in den kalten Monaten.

 

Bei uns gibt’s viele Bücher in der Wohnung und seit einem knappen Jahr auch jede Menge Backbücher. Sie haben ihren eigenen Platz auf dem „Kuchenmöbel“ aber sie breiten sich gerne in anderen Räumen aus. Plötzlich findet man sie auf dem Wohnzimmer-Tisch, gleich neben den zu bezahlenden  Rechnungen, auf dem Sofa, oder sie türmen sich auf dem Nachttisch. Nur in die Küche dürfen sie nicht. Ich weiss, ein verschmiertes Backbuch zeugt vom gebraucht werden, aber ganz ehrlich, dafür sind die Backbücher einfach zu schade. Letztes Jahr habe ich von einem ganz lieben Menschen zwei wunderschöne englische Exemplare zum Geburtstag bekommen. Ich nehme sie mindestens einmal pro Woche in die Hand, staune und träume von neuen Projekten. Diese Bücher kann man unmöglich mit Butter beklecksen. Drum kopiere ich nun meist die Rezepte wenn sie zum Einsatz kommen. Ist das noch normal? Man weiss es nicht... Egal, auf jeden Fall werden sie wie rohe Eier behandelt, ganz vorsichtig und mit ganz viel Respekt.

Mein allererster Cupcake stammt aus diesem Buch:

Hier gibt es Rezepte für Cupcakes mit Campari Orange, Irish Cream oder Rosen-Trüffel. Ich habe mich an den Lime Cupcakes versucht. Auf die Einkaufsliste kommt:
  • 1 Bio Limette
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 180 g brauner Zucker
  • 180 g Butter
  • 3EL Öl
  • 180 g Mehl
  • 40 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 4 EL brauner Rum

 

Für die Häubchen:

  • 50 ml Sirup Zitrone/Limette
  • 200 ml Wasser
  • 20 g Speisestärke
  • 200 g Butter
  • 150 g Puderzucker

1.

Eiweiss von 2 Eiern mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen, dabei nach und nach 2/3 des braunen Zuckers unterrühren.

 

2.

Die 2 Eigelbe plus das ganze Ei mit Butter, öl, Limettenschale und dem restlichen Zucker in einer separaten Schüssel schaumig schlagen. Mehl mit Speisestärke und Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Rum und der Butter unterrühren. Eischnee vorsichtig unterheben.

 

3.

Teig in die Papierförmchen füllen und ca. 30 Minuten bei 180 Grad backen.

 

4.

Für die Häubchen: Limette auspressen. Limettensaft mit Sirup, Wasser und Speisestärke in einem Topf aufkochen. Erkalten lassen.

 

5.

Butter und Puderzucker schaumig schlagen. Limettenmix unterrühren. Die fertige Masse auf die Cupcakes spritzen.

Die Rezepte sind abwechslungsreich und auf den mitteleuropäischen Gaumen ausgerichtet. Es werden z.B. gerne frische Früchte verwendet. Ich finde dieses Buch ist dank der ausführlichen Beschreibungen gut für Anfänger geeignet.
Die grossformatigen Bilder regen zum Nachbacken an. Koch- und Backbücher ohne Bilder habe ich keine. Da reicht die Vorstellungskraft einfach nicht aus. Ich möchte sehen, wo man nachher reinbeissen kann. Macht sich auch viel besser wenn man das Backbuch weiter reicht mit der Bemerkung: „Wähl dir mal was aus, ich versuche es dann zu backen"
Dr. Oetker hat einen „Backclub" der 6 x jährlich ein Magazin herausbringt und mit anderen Vorteilen für Mitglieder aufwartet. Leider gilt dies nur für Backbegeisterte mit Wohnsitz in Deutschland. Mitgliedschaften aus dem Ausland sind nicht möglich.

Heute war so ein richtig herrlicher Frühlingstag, der einem ein dickes Lächeln aufs Gesicht zaubert. Bin früh morgens mit Sonnenbrille im Gesicht vor die Tür getreten, hab erstmal die Nase Richtung Sonne gestreckt und dümmlich vor mich hin gegrinst. Dümmlich aber glücklich. Hach tut das gut, wenn der Frühling sich endlich überall breit macht.


THE EARLY BIRD CATCHES THE GRANOLA

Our visit to Ireland gave me the chance to take a proper look at the wide range of lovely baking books on sale in our other home. As looking is never enough when it comes to baking, one or two (or three to be honest) of the books landed in my suitcase and travelled back home with us. It will take some time until we get to go back again, after all. 

 

One of those new additions to my bake shelf is The Primrose Bakery Book. Martha Swift and Lisa Thomas are the owners and creative brains behind The Primrose Bakery. What started from home in 2004, has now turned into two successful shops in London. The Primrose Bakery Book is their second book out and was first published in 2011. The book is divided into several yummy sections: Cupcakes, Breakfast, Layer Cakes, Loaves and Slices, Biscuits and Wedding Cakes. On top of that, we get to take a look at "Techniques and Tips" and even their Stocklists. The Primrose Bakery Book is beautifully illustrated and makes you want to start baking right away. I would love to visit their bakeries in England one day and taste their delicious creations. But for now, I have to stick to leafing through the beautiful book and trying out their mouth-watering recipes.

It's not every day that you come across a breakfast section in a baking book. It's a great idea though and that's where I started:

GRANOLA

 

  • 170 g unsalted butter
  • 250 g clear honey
  • 2 tbsp of golden syrup
  • 500 g rolled oats
  • 250 g whole almonds
  • 250 g sunflower seeds
  • 200 g pumpkin seeds
  • 150 g dried cranberries
  • 150 g dried blueberries
  • 150 g dried sour cherries
  • 200 g dried apricots

 

Preheat the oven to 180°C/ gas mark 4. Line a baking tray with baking paper.

 

Melt the butter, honey and golden syrup in a heavy-based saucepan over a low heat until runny, stirring continuously.

 

Tip the oats, almonds, sunflower and pumpkin seeds onto the lined baking tray and pour the warmed mixture over them. Bake in the oven until golden brown and a little crisp - this should take about 25 minutes. Be sure to rotate and stir the mix frequently while it is in the oven.

 

Once it is out of the oven, allow it to cool fully on the tray. Then add all the dried fruit and mix well with a spoon. Store in an airtight jar or other airtight container.

The result is a great way to start your day. I have gone through most of my first ever granola and will definitely make it again. It's easily adaptable to your individual taste as well by choosing your favourite fruits and nuts.

 

There is also a lovely white chocolate cookie recipe in the book, which makes great use of the granola. These cookies went down very well with my dad, who kept sneaking them out of the biscuit tin. I'm always delighted when that happens - friends and family who want more.

 

On that note, the Irish man in the house wants to try his apple pie now. So I better join him.


Klitzekleine Glücklichmacher aus dem Backofen

 

Seit kurzem bin ich stolze Besitzerin des Buches "Klitzekleine Glücklichmacher“ von Daniela Klein. Als Backstuben-Neuling kannte ich ihren tollen Blog tatsächlich noch nicht. Drum mach ich es jetzt einfach umgekehrt: Erst Buch kaufen, dann Blog lesen.

 

Daniela backt unheimlich leckere Sachen, die anschliessend liebevoll verpackt und von ihrem Mann perfekt in Szene gesetzt werden.  Das wunderschön gestaltete "Klitzekleine Buch" begleitet mich seither überall hin und wartet in meiner Handtasche, um mir jegliche Wartezeit zu verkürzen.

 

Die Entscheidung war schwer bei der Fülle an tollen Rezepten, darum habe ich gleich zwei ausprobiert. Leider konnte ich die „Whoopie Pies“ nicht originalgetreu nachbacken, da ich den Marshmallow Fluff nirgends finden konnte. Macht nichts – das wird schon noch. Nun gab's einfach Whoopie Pies ohne Füllung, die dann in meine brandneue Mini-Muffinform gesteckt wurden und einen Schokoladen-Rahm Überzug verpasst bekamen.

 

Als zweites gings ans „Lieblings-Zucker-Cookie“ Rezept. Dafür warteten bereits alle Zutaten im Schrank. Überhaupt sind Danielas Rezepte nicht kompliziert und kommen ohne eine Unmenge an Zutaten aus, was ich ganz toll finde.

 

 

Lieblings-Zucker-Cookies

  • 200 g Butter (Raumtemperatur)
  • 150 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • ½ flüssiges Vanilleextrakt
  • 475 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • Mehl für die Arbeitsfläche

 

  • Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Butter und Puderzucker cremig rühren. Das Ei in einer separaten Schüssel mit dem Vanilleextrakt verquirlen und gründlich in die Butter-Zucker-Mischung einarbeiten.

 

  • Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Nach und nach zu der Butter-Zucker-Mischung geben und mit den Händen zu einem festen Teig kneten. Klebt der Teig an den Fingern, kann man noch etwas Mehl dazugeben. Den Teig zwei Minuten in der Schüssel ruhen lassen.

 

  • Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa 6 mm dick ausrollen. Die gewünschte Plätzchenform ausstechen und auf das Backblech legen. Backzeit: 7-8 Minuten. Die Kekse sollten nicht braun werden. Die fertigen Kekse auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

 

Dieses Rezept geht ganz fix, ist unkompliziert nachzubacken und produziert einen wunderschönen geschmeidigen Teig. Von diesem Grundrezept ausgehend sind der Kreativität des Bäckers keine Grenzen gesetzt.

Der leckere Shortbread Geschmack hat mich in meine Irland-Zeit zurückversetzt, und der Ire im Haus meinte anerkennend: „Das ist ein richtig guter Shortbread Teig.“ Rundum ein tolles klitzekleines und doch ganz grosses Buch. Ich kann es kaum erwarten weitere Rezepte auszuprobieren.


Kommen die Bienen nicht heraus, ist's mit dem schönen Wetter aus

 

Bei strahlendem Sonnenschein fand unser längst überfälliges Klassentreffen der Primarschule statt.

Eine gute Gelegenheit, mein neu abonniertes Magazin „Cupcake Heaven“ nach einem passenden Rezept zu durchforsten.

 

Die „Cupcake Heaven“ habe ich diesen Sommer im Berlin Urlaub entdeckt. Sie gehört zur Reihe „Food Heaven“, welche auch die Zeitschrift „Baking Heaven“ und weitere Sonderausgaben umfasst. Die wunderschönen Bilder regen zum Nachbacken an.

Ich freue mich schon auf die neue Ausgabe, die am 16. Oktober 2012 erscheint.

 

Nun habe ich mich an den „Honig-Schokoladen-Cupcakes“ versucht und war ganz schön erstaunt, wieviel Honig so ein kleiner Kuchen verschlingt. Man hat ihn nachher aber auch gut herausgeschmeckt.

 

Die Cupcakes kamen bei meiner besseren Hälfte – dem Testesser – sehr gut an. Beim nächsten Mal würde ich jedoch eher eine andere Crème wählen.

 

Unser Klassentreffen war eine tolle Sache. Bis morgens um 03.00 Uhr haben wir alte und neue Geschichten ausgetauscht, viel gelacht und uns über die Videos aus vergangenen Tagen amüsiert. So eine „Talentshow“ in der 5. Klasse macht Jahre später echt was her! :-)

Honig-Schokoladen Cupcakes

(ergibt 12 Stück)

 

Für die Cupcakes:

  • 55 g weiche Butter
  • 1 mittelgrosses Ei
  • 85 ml Vollmilch
  • 110 g Mehl
  • 185 ml Honig
  • 1/2 TL natürliches Bourbon Vanillearoma
  • 3 EL Kakaopulver
  • 3/4 TL Natron
  • 1/4 TL Salz

 

  • Backofen auf 180°C vorheizen. 12 Papierförmchen in ein Muffinblech setzen.

 

  • Die Butter schaumig schlagen. Den Honig nach und nach beigeben, weiter rühren bis die Masse hell und cremig ist.

 

  • Ei, Vanillearoma und Milch unterrühren. Mehl, Kakaopulver, Natron und Salz langsam einsieben und alles gut verrühren.

 

  • Die Masse in die Förmchen geben und 20 - 25 Min. backen, bis die Cupcakes auf Fingerdruck nachgeben. Aus dem Ofen nehmen und 5 Min. abkühlen lassen, bevor sie aus der Form genommen werden.

 

 

Für die Crème:

  • 150 g Vollmilchschokolade
  • 3 EL Vollmilch
  • 85 g weiche Butter
  • 125 g Puderzucker

 

  • Für die Crème Schokolade mit der Milch im Wasserbad schmelzen. Gut durchrühren und von der Platte nehmen. Leicht abkühlen lassen.

 

  • Puderzucker zugeben und glattrühren. Abkühlen lassen. Solange aufschlagen bis eine geschmeidige Masse entseht. Die Creme auf den Cupcakes verteilen.

 

 

 

 

The morning after the night before

 

This recipe is from a lovely new German baking magazine called "Lecker Bakery."

 

 

All you need is:

  • 250 g puff pasty
  • 100 g cooked ham
  • 100 g alpine (hard) cheese
  • Egg wash
  • Mustard*
  • Roll out puff pastry. Put sliced ham and cheese lengthways along the centre of the pastry and roll up.

 

  • Cut your roll into 8 pieces and put on a baking tray. Egg wash the parcel. Place in the oven at 200°C and bake for approx. 15 mins.

 

* If you like mustard put a little bit onto the pastry before adding the ham & cheese.

 

 

It turned out to be a lovely and filling breakfast for a lazy Sunday morning. Make sure you're hungry when making it. Never a problem in our house.

We'll definitely make it again as it's very quick and easy. It'd also go well with a vegetable soup. Especially as there is a pumpkin sitting in the kitchen which needs attacking. Or combine it with a fresh salad (one of the food group essentials here in Switzerland).